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Interview Dr. Hartmut Neumann, FA für Neurochirurgie, fellow in interventionell pain practise (FIPP) von 2013

Seid wann sind sie hier in München?

Ich bin vor ca. 3 Jahren nach München umgezogen, zuerst habe ich in einer Groβpraxis in der Nähe von München als Angestellter gearbeitet. Wir waren dort mit mir 4 Neurochirurgen, von denen ich zum Glück die meiste Berufserfahrung hatte, so habe ich meinen Schwerpunkt auf die Neuromodulation und minimalinvasive Bandscheibenchirurgie gelegt. Zwischenzeitlich habe ich in der Heßstrasse gearbeitet, dort habe ich mich leider im Streit getrennt. Im Januar 2014 habe ich Herrn Bonorden kennengelert. Ich fand ihn bereits bei unserem ersten Treffen sehr sympathisch und war von ihm vor allem von seiner menschlichen und beruflichen Kompetenz  beeindruckt. Nach mehreren Treffen war für uns beide klar, dass wir uns vorstellen konnten, berufliche Partner zu werden. Am 01.04.2014 habe ich meine Tätigkeit ins Tal 6 verlegt und es hat sich sofort gezeigt, dass wir sehr harmonieren.

Was sind die Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit?

Meine Schwerpunkte sind die perkutanen (durch die Haut durchgeführten) und auch minimal invasiven Eingriffe der gesamten Schmerztherapie, und dies vor allem der Einbau von Schmerzschrittmachern, Pumpen, Neuromodulationen mit gepulster und kontinuierlicher Radiofrequenz, aber auch jede Art von Infiltration der Nerven bei Schmerzen. Wir werden nicht umhin kommen, in Kürze auch die perkutanen Bandscheibeneingriffe dazu zu nehmen.

Welche Schmerzen sind die häufigsten?

Bitte erlauben sie mir einige Definitionen, die uns dann zu einer Antwort führen. Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer aktuellen oder potenziellen Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen beschrieben wird. Wenn Schmerz länger als sechs Monate anhält, redet man von chronischem Schmerz und normale Aktivitäten können stark eingeschränkt oder sogar unmöglich werden. Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Schmerzarten, zum einen die neuropathischen Schmerzen zum anderen die nozizeptiven Schmerzen. Die neuropathischen Schmerzen, für die wir uns besonders interessieren, werden beschrieben als „brennend, und sind oft nicht gut mit Opioiden zu behandeln, sie sind die Folge von einer Schädigung des Nervensystems und pathologischer Veränderungen, zum Beispiel bei den Radikulopathien, Neuralgien, Schmerzen nach Bandscheibenoperationen, oder bei dem komplexen regionalen Schmerzsyndrom. Die nozizeptiven Schmerzen werden von den Betroffenen als zunächst stechend, dann dumpf beschrieben, sie sprechen im allgemeinen auf die nicht kortisonhaltigen Schmerzmittel an und sind meist Folge von mechanischen, thermischen und chemischen Reizungen oder  Folge eines Traumas, wie Schmerzen nach Verletzungen, Knochenschmerzen und Krebsschmerzen. In Europa ist einer von fünf Erwachsenen von chronischen Schmerzen betroffen. Bis zu 10% der chronischen Schmerzen sind neuropathischen Ursprungs. Um mal Zahlen zu nennen, in Deutschland liegt die Prävalenz (die Häufigkeit) von chronischen Schmerzen bei 17% der Bevölkerung, was einer Zahl von 14 Millionen Menschen entspricht. Davon leiden wiederum 1,4 Millionen an chronischen neuropathischen Schmerzen. Die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung), einer der weltweit größten Marktforscher, erstellte 2006 einen Schmerzatlas, basierend auf einer Studie mit über 20.500 Teilnehmern über "Schmerzen: Verbreitung und Therapie". Das Ergebnis: Rund 56 Prozent der Befragten leiden unter Schmerzen, zwei Drittel davon sind Frauen. Jüngere leiden primär unter Kopfschmerzen, die Teilnehmer ab 50 Jahren vermehrt unter Gelenk- und Rückenschmerzen. Nur zwei Drittel der Betroffenen suchen ärztlichen Rat. Interessant dabei ist, dass mit zunehmendem Alter die Schmerzhäufigkeit nicht zunimmt - entgegen der landläufigen Meinung. Die Beschwerden der genannten circa 56 Prozent der Befragten sind aufgrund ihrer Art und Charakteristika als chronisch einzuordnen. 73 Prozent leiden unter Migräne, Cluster-Kopfschmerz oder Spannungskopfschmerz, gefolgt von Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Magenschmerzen, Nervenschmerzen, Bauchschmerzen, Menstruationsschmerzen, Brustschmerzen und Ohrenschmerzen.

Gibt es Bevölkerungsgruppen, die besonders häufig von Schmerzen betroffen sind?

Es besteht generell ein starker Zusammenhang zwischen sozialer Lage und dem Gesundheitszustand der Menschen. Es gibt gute Gründe dafür, anzunehmen, dass sich die soziale Lage auch auf den Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten von Jugendlichen auswirkt. Heute, so wird geschätzt, nehmen schon fast 5 Mio. Menschen Sozialhilfe in Anspruch, weitere 1 bis 2 Mio. Menschen hätten diesen Anspruch. Immer stärker rückt die Altersgruppe der 25- bis 50-Jährigen in die Armutsgruppe vor, insbesondere durch das Ereignis Arbeitslosigkeit. Von dieser Entwicklung sind ganz besonders stark auch die Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund betroffen. Und schließlich gibt es eine historisch neue Gruppe, die ebenfalls zur Armutsbevölkerung zu rechnen ist, nämlich die Gruppe der Kinder und Jugendlichen. Des weiteren hat der Anteil von Alleinerziehenden in den letzten Jahren stark zugenommen. Insgesamt sind etwa 15 % aller Familien in der Bundesrepublik Einelternfamilien, und von diesen Familien lebt ungefähr ein Drittel an der Armutsgrenze. Die psychischen Belastungen sind bei den Jüngeren teilweise ganz ähnlich wie bei den älteren Bevölkerungsgruppen: Soziale Auffälligkeit, Angst vor Stigmatisierung, Verleugnung der Armut in Außenkontakten. Leistungsstörungen, Abbruch sozialer Kontakte, Delinquenz, soziale Isolation und psychosomatische Störungen werden in Untersuchungen berichtet. Es ist der Einfluss sozialer Ungleichheit auf die Gesundheit im Erwachsenenalter in vielen Industriegesellschaften belegt, Ein Schwinden von individuellen Zukunfts- und Berufsperspektiven verlangt von den Jugendlichen eine Anpassung an einen so nicht geplanten Lebensweg, der nicht selten mit psychosomatischen Störungen und körperlichen Krankheiten einhergeht.

Herr Dr. Neumann, würden Sie uns zum besseren Verständnis der Schmerzentstehung zunächst erklären, wie und wodurch wir sie wahrnehmen bzw. erleiden?

Schmerzen können durch Einflüsse von  außen - wie Hitze, Kälte und Druck - und durch krankhafte Prozesse im Körperinneren entstehen. Wenn Sie sich z. B. an der Hand verletzen, entstehen dort chemische Reizstoffe. Dadurch werden kleine Sinneszellen gereizt, die sich am Ende der Nerven befinden. Von diesen Schadensfühlern aus wird die Schmerz-Information in Form von elektrischen-magnetischen Strömen bis zum Rückenmark geleitet. Die Schmerzsignale werden im Rückenmark in chemische Botenstoffe umgewandelt. Diese übertragen die Schmerzimpulse auf die Leitungsbahn des zentralen Nervensystems, die zunächst im Rückenmark verläuft und im Gehirn endet. Im Gehirn befindet sich die zweite Umschaltstelle der Reizübertragung. Denn erst, wenn die Impulse dort angekommen sind, können Sie die schmerzhafte Körperstelle wahrnehmen und in angemessener Form reagieren. Vom Gehirn gehen Nervenbahnen aus, die bis hinab zum Rückenmark reichen. Dadurch kann das Gehirn die Umschaltstelle im Rückenmark kontrollieren. Bei Angst, Stress und Depression wird die Umschaltstelle im Rückenmark geöffnet. Dann ist der "Schmerzwächter" nicht aktiv - und Sie nehmen die Schmerzen stärker wahr. Sie spüren die Schmerzen nicht, wenn die Schaltstelle geschlossen ist. Der "Schmerzwächter" wird dann aktiv und unterdrückt die Schmerzimpulse aus den Nerven - z. B. in Wettkampfsituationen, bei akutem Stress, bei starker Angst, wenn Sie abgelenkt oder völlig entspannt sind.

Wie kann man Schmerzen behandeln?

In der Schmerztherapie haben sich verschiedene Medikamente bewährt, aber auch die Akupunktur und die Nervenstimulation sowie Körper- und Psychotherapien können Schmerzen lindern helfen. Außerdem sollte man auch an eine Möglichkeit der Infiltrationsbehandlungen und der eines operativen Eingriffs denken.

Welches sind die fortschrittlichsten Methoden, die die heutige Medizin kennt?

Als fortschrittliche Methode würde ich das multimodale Schmerzkonzept, eingeschlossen der minimalinvasiven chirurgischen Therapie, sowie der alternativen Heilmethoden bezeichnen. Dieses Konzept setzt eine harmonische Zusammenarbeit der verschiedenen Kompetenzen (Neurochirurg, Anästhesist, Allgemeinmediziner, Psychiater, Orthopäde, Rehabilitationsmediziner und Psychologe, Ergotherapeut, Sporttherapeut, Bewegungstherapeut, Spezialist für chinesische und indische Heilpraktiken) voraus. Zu beachten gilt dabei, dass der Patient stets als aktiver, verantwortlicher Teil der Therapie zu betrachten ist.

Meistens unterbindet man die Schmerzweiterleitung zum Gehirn; kann man nicht den Schmerz an Ort und Stelle ausschalten, z. B. durch Operation?

Man kann den Schmerz sowohl an Ort und Stelle als auch auf einem seiner Leitungswege ausschalten. Aufgrund der großen Dichte der schmerzleitenden Fasern im Bereich des Rückenmarks und der Nervenwurzelganglien ist dort eine Schmerzbeeinflussung technisch nicht nur sicherer und einfacher, sondern auch effizienter. Zu diesem Zweck habe ich mich besonders dem Thema Neuromodulation in den letzten Jahren gewidmet.

Welche Rolle spielt die Psyche bei Schmerzen? Kann sie bei der Entstehung beteiligt sein oder kann im Umkehrschluss - eine Heilung über sie erfolgen?

Welche Rolle die Psyche bei Schmerzentstehung spielt, möchte ich ihnen anhand eines Beispiels erzählen, denken sie an einen Brusttumor einer Frau. Überspitzt gesagt wurde bisher ein Tumor, kurz nach seiner Entdeckung, operativ entfernt, ggfs. wurde eine Hormon- oder Chemotherapie und eine Bestrahlung angeschlossen. Die Erklärung über die Entstehung des Tumors war einfach. Man erklärte, dass plötzlich einige Körperzellen anfingen, sich fehlerhaft zu teilen und damit sich auch fehlerhaft zu vermehren. Diese Zellen würden dann keiner Regel mehr gehorchen und die gesunden Zellen durch ihr Wachstum verdrängen so dass sie letztendlich den Körper in dem sie leben zerstören. Das klingt plausibel und banal, und wenn man dann auch noch raucht oder anderen Umweltgiften ausgesetzt ist, provoziert dies geradezu häufige fehlerhafte Zellteilungen und der Krebs wird wahrscheinlicher. Zum Glück verändert sich dieses Weltbild. Schauen wir doch einmal genauer hin: Warum entstehen solche Veränderungen in einem Körper und welche Rolle spielt die Psyche. Jedes Lebewesen und somit auch der Mensch besteht aus Zellen. Jedes Leben, Pflanzen eingeschlossen, sind aus einer Zelle entstanden. Jede Zelle verfügt über Alles, was zum Leben notwendig ist, ein Atmungsorgan, ein Verdauungsorgan, ein Vermehrungsapparat, ein Gehirn, ein Erinnerungsvermögen, und eine äußere Schicht die Haut, mit der sie Umwelteinflüsse wahrnehmen kann. Je nach Umwelt wächst die Zelle, vermehrt sich, stirbt oder kapselt sich ein. Im Menschen leben 50.000 Billionen Zellen die wir in ihrer Gemeinschaft unseren Körper nennen. Um das Zusammenleben zu vereinfachen haben sich Zellgruppen ebenfalls zu Organen zusammengefunden die auch wie eben beschrieben in jeder Zelle in anderer Form vorkommen. Die Kommunikation zwischen den Zellen ist von grundlegender Bedeutung. Alle Zellen in unserem Körper kommunizieren ständig über Biophotonen. Und wie machen sie das? Dazu schauen wir in den Zellkern. Im Zellkern befindet sich unsere Erbinformation (DNA). Bisher war nur bekannt, dass die DNA unsere Eiweiße kodiert. Die viel wichtigere Aufgabe der DNA ist die einer Antenne und eines Generators für ein elektromagnetischen Feldes. Nur eine kleine Funktion ist die einer Bibliothek im Körper zu sein. Das will ich ihnen genauer erklären. Die DNA ist ohne Umwelteinflüsse untätig. Sobald sich etwas in unserer Umwelt verändert (Stimulus) erreicht ein Eiweiß den Zellkern. Im Zellkern wird ein kleiner Teil der DNA wie in einem Buch aufgeblättert. Diese Buchseite (Gen, oder genauer gesagt Allell) wird kopiert und dann wieder in ein Eiweiß übersetzt, und als Reaktion zu dem Sinnesorgan, Zellwand- oder Haut geschickt. Unsere DNA stimmt mit über 90 % mit der eines Schweines überein. Wir haben sogar Gemeinsamkeiten mit einem Regenwurm zu ca. 40 % und dies, weil der meiste Teil der DNA keine Funktion einer Bibliothek hat, sondern elektromagnetische Felder, die jedem Individuum einzigartig, jeder Rasse ähnlich und allen Lebewesen gemeinsam sind, erzeugt. Deswegen erkennt unser Körper sofort jede fremde Zelle und deswegen kann Schmerz überhaupt entstehen. Da unsere Zellen Magnetfelder bilden, hat unser gesamter Körper ein großes messbares Energiefeld. Denken sie an ein EKG was die Herzströme sichtbar machen kann. Die Energie die von unserem Herzen ausgeht kann man auch als Psyche bezeichnen. Aus diesem Grund sollte und kann eine Heilung auch über die Psyche erfolgen. Ist das Energiefeld des Menschen gestört, kann Krankheit entstehen. Wie oben gesagt, entstehen Krankheiten vor Allem unter sozial schwierigen Umständen.

Viele Patienten betreiben Selbstmedikation oder schwören auf Ayurveda, Heilkräuter, Ölanwendungen, Biofeedback und Selbsthilfe. Was sind die Risiken, was kann man empfehlen und welche Rolle spielen diese Behandlungsstrategien im Rahmen eines multimodalen Behandlungskonzeptes?

Es ist sehr zu begrüßen wenn Patienten Initiative ergreifen und Selbsthilfe durchführen. Letztendlich sind unsere Behandlungsstrategien im Rahmen eines multimodalen Konzeptes nichts Anderes als die Hilfe zur Selbsthilfe. Ich habe als Arzt noch nie jemanden geheilt, aber ich habe vielen Menschen zur Selbstheilung verholfen. Natürlich birgt eine Fehlinformation über die Möglichkeiten der zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden bei Unkenntnis des Anwenders nicht nur die Gefahr das Leiden zu verschlimmern, sondern auch des persönlichen und finanziellen Ruins fällt man auf die selbsternannten Heiler und WunderÄrzte, deren wahre Motivation oft nur kommerziell zu begründen ist, herein. Das gleiche gilt bei Schmerzmittelabusus der im Endeffekt nur der Pharmaindustrie hilft.

Was kann zum Thema Schmerz und Schmerzbehandlung die Zukunft noch bringen?

Ich bin davon überzeugt dass die Schmerzbehandlung in Zukunft bedingt durch sich verändernde kosmische Einflüsse und menschliche Einsicht eine radikale Evolution erfahren wird. Wir werden uns immer mehr von der heute gängigen mechanistischen Weltanschauung abwenden und eine quantistische-spirituelle Welt wird Einzug in unser Bewusstsein finden. Vielleicht haben sie schon bemerkt, dass in den Auslagen der Bücherläden das Thema der Selbstheilung, Glück und spirituellen Heilung immer häufiger zu finden ist. In diesem Jahr stehen wir vor einem Evolutionssprung der wahrscheinlich wesentlich durch die Sonnenaktivität ausgelöst werden wird. Das Verständnis des Menschseins wird sich ebenfalls verändern. Dadurch wird eine Abkehr zu großen mutilierenden Eingriffen herbeigeführt. Traditionelle Praktiken wie Akupunktur, Reiki, Ayurveda werden an Bedeutung gewinnen. Zusätzlich werden in die Medizin und vor Allem in die Schmerztherapie Neuromodulationsverfahren, das bedeutet Magnetfelder in verschiedenen Frequenzen, denen die Menschen ausgesetzt werden, gezielter benutzt werden.

Können Sie unseren Lesern einige Tipps und Verhaltensregeln bei Schmerzen geben; gibt es gar Vorsorgemöglichkeiten?

Nehmen sie sich Zeit für sich und hören sie auf über ihre mutmaßlichen oder festgestellten Krankheitssymptome zu brüten oder ängstlich ihren Organen und der Gesundheit ihres Körpers zu misstrauen. Fühlen sie, dass die Harmonie göttlichen Lebens, wenn sie nicht an Gott glauben, nennen sie es das Universum, sie zu Gesundheit und Vitalität führt. Was immer sie erleben und tun, alle Ereignisse und Umstände ihrer Existenz sind Reaktionen ihres Unterbewusstseins auf ihre Gedanken. Der Mensch ist das genaue Spiegelbild dessen, was er den ganzen Tag über denkt. Was sie fühlen, das ziehen sie auch an. Was die Vorsorgemöglichkeiten bei Schmerzen angeht möchte ich an ein altes Sprichwort erinnern, welches sagt „Die kleinen alltäglichen Höflichkeiten versüßen das Leben, die größeren adeln es“. Bedenken sie dass es zudem eine Höflichkeit des Herzens gibt, sie wird Liebe genannt, und jeder trägt sie in sich.

Was möchten Sie über den „Privatmann Dr. Neumann“ erzählen?

Der Privatmann bleibt auch fern des Krankenhauses ein in die Medizin interessierter Mensch, mein persönliches Augenmerk ist besonders auf die Behandlungsmöglichkeiten, die sich aus den Erkenntnissen der Quantenphysik ergeben, gerichtet. Ich lese gerne, spiele Golf, wenn immer ich ein paar freie Stunden habe, am liebsten bin ich aber unter Freunden, trinke gerne guten Wein, dieses Hobby habe ich zu einem zweiten Beruf gemacht, nach 3 Jahren Abendschule darf ich mich seit 2004 Sommelier nennen.

Und bitte noch ein paar Zeilen Kurzvita:

Ich bin am 03.02.1962 in Frankfurt  als erster von vier Geschwistern geboren, in Berlin, Düsseldorf und Köln zur Schule gegangen, war in Hamburg beim Militär und habe dann eine Krankenpflegelehre an der Kölner Universitätsklinik angefangen, anschließend bin ich nach Florenz in Italien ausgewandert, wo ich nach einem Sprachkurs mein Medizinstudium absolviert habe. Schließlich war ich in Kalifornien und habe dann in Freiburg als Assistenzarzt gearbeitet, von Freiburg bin ich nach Bad Krozingen verliehen worden und habe in der Herzchirurgie gearbeitet. Nach zwei Jahren habe ich eine weitere Stelle in Recklinghausen angetreten, in Münster bin ich Facharzt geworden. 2001 habe ich dann die Klinik als Funktionsoberarzt verlassen und bin wieder nach Italien ausgewandert. Zuerst hatte ich einen Vertrag mit der italienischen Gesundheitsbehörde APSS (Azienda Provinciale Servizi Sanitari) als Kassenarzt an den öffentlichen Krankenhäusern von “Cavalese“ and “Villa Igea” in Trento, Italien.
Gleichzeitig habe ich im Jahr  2007 einen Kassenarztsitz für Neurochirurgie an der “Nova Clinic” in Biberach gehabt. Mein Leben ging weiter als freier Mitarbeiter des E.U.N.I, “European Institute of Neurosurgery” in Treviso, Italien, hauptsächlich für miniinvasive und perkutane Operationen  an den Krankenhäusern und Kliniken “Delmati”, Sant’Angelo Lodigiano, “Villa Erbosa”, Bologna, “Hesperia Hospital”, Modena, “S. Giorgio”, Pordenone, “European Hospital”, Rom und  “Hospital Ogliopo”, Cremona, Italien. Seit 2009 bis heute arbeite ich immer noch als selbstständiger Neurochirurg mit Belegbetten am “Hesperia Hospital”, Modena für miniinvasive Eingriffe und Schmerztherapie an der Wirbelsäule, “Hesperia Medical Service”, Mantova und “Clinica Zucchi“, Monza, Italien, und alle zwei Wochen gehe ich noch einer  Praxistätigkeit am “Centro Kinesi”, Trento, Italien, nach. Insgesamt habe ich weit über 8000 größere und kleinere  Eingriffe in Eigenverantwortung durchgeführt. Zu diesen Eingriffe gehören vor allem Infiltrationen der zervikalen, thorakalen und lumbalen Wirbelsäule, sowie offene Bandscheibenoperationen, Coablationen, Neuromodulationen, intradiskale Ozoniniektionen, Epiduroskopien, interspinöse Platzhalter und permanente Nervenstimolatoren (SCS), außerdem jede Art von Nervenblock und Thermokoagulationen. Im Jahr 2009 bekam ich den Fellowship in interventional pain practice, FIPP (N° 523), “World Institute of Pain” in New York, USA. Dieser Titel ist weltweit ca. 600 mal vergeben worden und ermächtigt mich der Durchführung der oben genannten Schmerzeingriffe auf internationaler Bühne. Außerdem habe ich eine weitere Diplomarbeit geschrieben, nachdem ich den Administration course for clinic management with responsibility of complex sanitary structures an der “ Facoltà di Economia dell’Università di Trento”, Italien,besucht habe,  dieses Diplom der Betriebswirtschaft ersetzt die Chefarzteignungsprüfung in Italien seit dem Jahr 2000. Ich besitze noch weitere Diplome, wie den Master of ozone therapy. Zur Zeit bilde ich mich in der Palliativmedizin weiter.
Arbeiten, verstehen und lernen macht mir viel Spaß, ich werde weiter flexibel sein und meinen Beruf  mit Freude so ausüben, wie bisher.